VÖ: 10.04.2012
Hooray for earth Liebhabern werden Zambri mittlerweile ein Begriff sein. Die Schwestern Christi Jo und Jessica Zambri bilden das experimentell angehauchte elektronische Popduo. Nun ist nach ihrer Vorab-EP Glossolalia ihr Longplayer Debüt House of Baasa bei Kanine Records erschienen - bisher nur als Import. Doch der punklastige oftmals chaotisch verzauberte Sound von Zambri wird sicherlich sehr bald nicht mehr nur als Import erhältlich sein. Zambris Songs schwanken ziwschen komplexen Wirrwarrs (ICBYS) und eloquenten choralischen Epizentren (Hundered hearts), so dass auf der einen Seite jeder Soundschnipselkünstler sich die Finger lecken würde und auf der anderen Seite jeder Kate Bush Fan sich wohl behütet einhüllen würde. Glorreiche Refrainparts, wie in Straws oder im wundervollen Places, werden gepaart mit kleinsten Raffinessen und einem Hauch alter Taprecordingromantik. Christi Jo und ihre Schwester Jessica machen schon seit Kindheitstagen zusammen Musik. Die Vertrautheit der beiden spiegelt sich in der Musik wieder. Aus Chaos und soundtechnischem Durcheinander leitet man sich gekonnt zu wohlwollenden stimmlichen Klanglinien. House of Baasa entstand zum größten Teil komplett in Eigenproduktion. Zum Einspielen der Tracks bekamen Zambri Unterstützung von den befreundeten Hooray for earth und von Jon Philpot (Bear in heaven). House of Baasa klingt erfrischend - zukunftsorientiert, trotz vieler älterer Soundmerkmale. Die Kombination von elektronischen Elementen, Soundsnippets, Rock, Punk und Choralen, zusammengehalten vom tollen Songwriting, machen Zambri zum unvermeidbaren Soundtrack von 2012.
Zambri - Straws
Zambri - ICBYS





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