Mai 24, 2013
Boards of Canada
Nicht weil jeder es verbreitet und es wie ein Lauffäuer durch den Äther rast - Nein! Weil es ein grandioser Song ist, der die Arbeit für einen Moment ruhen lässt, den Staub in dir aufwedelt und die Sonne in dein Herz lässt. Flächen und Sphären bilden dieses elegische Werk und formen so einen Vorgeschmack auf das am 7.Juni erscheinende neue Werk von Boards of Canada. Tomorrow's harvest heißt es und ist nach 8 Jahren der erste Longplayer der Schotten Michael Sandison und Marcus Eoin.
www.boardsofcanada.com
Mai 23, 2013
Ich, Alexander - Das Gegenteil von dem was du denkst
K&F Records / Broken Silence
Gleich zu Beginn: Wer die Musik von Gisbert zu Knyphausen und Clickclickdecker ins Herz geschlossen hat, wird auf Ich, Alexander sofort anspringen. Floskeln und Gelaber, Bilder und Vorurteile aus dem Kopf geworfen. Einfach fallen lassen. Der gute Mann kommt aus Herzberg, also kann es nur vom tiefsten Innern kommen. Die Texte von Ich, Alexander alias Alexander Günther sind so nah und gleichzeitig surreal, als wenn wir alle gemeinsam betrunken uns an unsere emotionalsten Momente erinnern. Die mit Mike Tyson, Batman oder die mit Napoleon. Als wenn du durch die Gassen flanierst, dein Leben vorbeischweift und du sagst: Ja man, das Gefühl kenn ich. Ich, Alexander bringt mit Das Gegenteil von dem was du denkst seine ersten Songs auf EP raus. Songs, die bereits vor 5 Jahren teilweise entstanden sind. Jetzt, neu eingespielt, bilden sie den Vorgeschmack auf das dann Ende des Jahres geplante Debütalbum. 7 Songs mit Gesang und Gitarre, teilweise akustisch, teilweise verzerrt. Die Titel sprechen für sich und erzeugen wie bei Mit dem Skateboard quer durch Schweden schon im kleinsten Ansatz Fernweh. Stärkste Gefühlsschwankungen erreichen die Songs Lieber Hüfte kaputt, als Herz kaputt, Das Battle mit der Kaltrowelle und 434. Da ich grade vom Orange Blossom Special komm, wäre es famos, wenn Ich, Alexander um 12:00 Uhr bei Sonnenschein den letzten Festivaltag eröffnen würde. Besser passt es nicht. "Ich weiß es doch auch nicht". Augen auf, das Debüt könnte ganz groß werden.
Mai 22, 2013
Blue Sky Archives
Vor CHVRCHES gab es auch Bands. Die hießen The Unwinding Hours oder Aerogramme, was Iain Cook anging. Weniger bekannt ist da die Band Blue Sky Archives, in der Lauren Mayberry sang. Nun geistert seit einigen Stunden ein Schätzchen durchs Netz, welches sich wirklich anhören lässt. Das wohl zarteste Cover seit es Coverversionen gibt. Wer hätte das gedacht. Killing in the name mal ganz anders!
Kurioser Weise hat mich der Carsten vom retrophotoblog (ok, er ist mehr als nur musikaffin) darauf aufmerksam gemacht. Danke dafür!
Kurioser Weise hat mich der Carsten vom retrophotoblog (ok, er ist mehr als nur musikaffin) darauf aufmerksam gemacht. Danke dafür!
Fidel Bastro 20/A
VÖ: 12.04.2013
Fidel Bastro / Broken Silence 5,5/7
1992 - 2012: 20 Jahre Fidel Bastro - Knapp 80 Tonträger mit sehr unterschiedlichem Erfolg
Was Rick McPhail (Tocotronic) in seinem Intro ankündigt klingt nach Disco, nach Ausverkauf, nach platten Nummern. Doch wer die Fidel Bastro Compilation zum 20jährigen Geburtstag in der Hand hat, weiß, dass dem ganz und gar nicht so ist. Die Brüder Kroschewski versammeln die wichtigsten Bands der letzten Jahre zusammen auf einer Scheibe, um so gebührend das Jubiläum zu feiern. Im Februar erschien bereits eine 4er Split 7" mit Sport, Potato Fritz, Kiesgroup und Alan Metzger. Sport, die ihr Debütalbum unter Fidel Bastro veröffentlichten, und Potato Fritz findet man ebenfalls auf der langen Version der Feierei, jedoch mit anderen Songs. Sport werden von Peta Devlin (Die Braut haut ins Auge, Oma Hans) beim Song Clouds of dawn unterstützt. Eine Dead moon-Coverversion, erstmalig auf CD. Potato Fritz steuern einen Song ihrer Mehrtürer EP bei (Hope). Die Liste der gratulierenden Bands erstreckt sich in der Anzahl auf satte 22. Darunter ist der geschmeidige Backroom Music Club, mit Mitgliedern von Kante, Sport und The Moyen Age oder aber auch Fidel Bastros größte Hausnummer Superpunk, welche ihre ersten Platten den Kroschweski Brüdern anvertrauten. Ein Sammelsurium an Bands, nicht nur aus Hamburg mit immer wieder gespickten und interessanten Verbindungen. Boy Division dürfen nicht fehlen und liefern mit Ack Ack Ack Ack (Urinals Cover) einen neuen Song in gewohnter Megafonmanier ab. Der Diametrics Song Unsere Schöne verbirgt eine kurze Einlage des Sleater-Kinney Songs Modern girl, großartig und gehört damit zurecht zu den Highlights. Den rauen und stets ungeschminkten Part verkörpern Fröbe, Happy Grindcore oder Stau. Noisepunk gepaart mit blankem Chaos, Metalgesang, dazu mit unrasierten Riffs und Basslines, unverbraucht, ohne Attitüden und Laster. Ausland geht auch: Joe 4 aus Kroatien metallen was das Zeug hält und United sons of toil bilden zum Abschluss der Platte einiges an Noise, Metal und Punk. Sanftere Perlen sind da der poppige Song von Nice New Outfits (Dead as Disco) oder dem Tanzflächenrocker von Lars Bang Larsen (Aus dem Leben eines Umzugskratons) dem Kante und Sport-Felix seine Stimme geliehen hat. Die phänomenalen High Quality Girls als eine der aktuellen Bands und daneben ein Demo von 1988 von Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs. Hinten hängt noch das Vogelgezwitscher von terrterrterr deutlich im Ohr fest. Der Song kommt von tschilp, die in meinen Augen eine der besten Fidel Bastro Platten gemacht haben. Kleinere Schwächen sind auch drauf, aber hier wird nix runtergeredet. Rundum spiegelt der 20/A Sampler einen krassen Mix durch einige Perioden Musikgeschichte, durch ein Wirrwarr von Hamburger Bands und dessen Verstrickungen, über Bands die außerhalb Hamburgs beheimatet sind, sei es in Saarbrücken, Zagreb (CRO) oder Fribourg (CH). Ein Überblick über Herzensangelgenheiten, Freundschaften, Erinnerungen und ner Menge Spaß. Für Punk und Noise Freunde ein Pflichtkauf. Die paar Euros sollten drin sein, denn die Platte erscheint zum Midprice! Danke Bernd und Franko.
www.fidel-bastro.de
Tracklist:
01_Intro/Trailer (by Rick McPhail)
02_Backroom Music Club - What you love
03_Bagio feat. Tan LeRacoon & Ari Up) - Auf Raum (toxicgirl gothic dub housemix)
04_Boy Division - Ack Ack Ack Ack
05_Diametrics - Unsere Schöne
06_Fröbe - Das Leiden der Anderen
07_Happy Grindcore - Westerngrind
08_High Quality Girls - Unterschicht
09_Hubeskyla feat. Emmanuel Colliard - Ne touchez a rien
10_Joe 4 - Oh, WW2
11_Lars Bang Larsen - Aus dem Leben eines Umzugskartons
12_The Lessappeal - War is in the air
13_Nerven - Upgrade, all the time
14_Nice New Outfit - Dead as Disco
15_Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs - Hoover Boys
16_Pasadena Projekt - No surrender
17_Potato Fritz - Hope
18_Sport feat. Peta Devlin - Clouds of Dawn
19_Stau - Happy Aua! (live)
20_Superpunk - Gespenster
21_Tschilp - Terrterrterr
22_United sons of toil - The Treaty of New Echota
Mai 21, 2013
Orange Blossom Special 17 - Bleiben
BLEIBEN
Du schaust über die Köpfe der Menschen hinweg. Rüber zu den Bäumen. Der Himmel wird vom Bühnenlicht angestrahlt. Vereinzelt sind immer noch Seifenblasen zu sehen, wie sie durch die Nacht schweben und ihr Hülle im Rhythmus der Musik vibriert. Auf der Bühne steht ein großer extravaganter Niederländer, aufgewachsen in Arnhem, zu Hause in Utrecht. Er ist begeistert und fragt später was das denn sei hier, diese verdammte besondere Atmoshpäre, es ist unglaublich. Wiedereinmal. Blaudzun beendete am vergangenen Sonntag das 17. Orange Blossom Special. Zuvor trotzten 21 weitere Bands und an die 2000 Besucher Regen und Matsch und wurden schließlich mit einem fabelhaften Sonntag für ihr Ausharren belohnt. Zum Schluss weinte der Himmel abermals, doch das innere Gefühl, das Herz, welches am OBS hängt, konnte nicht getrübt werden.
Am späten Freitag Nachmittag eröffneten die Kanadier Evening hymns das Festival. Bittersüße, verträumte Songs, bei denen das usselige Wetter wie ein dazu passender Soundeffekt erklang. Gleich zu Beginn wurde mächtig auf die Tränendrüse gedrückt. Mit You and Jake wurde mir der Boden unter den Füßen weggezogen. Die kleinere Besetzung der Band, im Gegensatz zu ihrer Tour mit Wooden sky, stand Jonas Bonnetta und seinen Mitstreitern deutlich besser. Emotionaler und schlichter, passender zu den Songs. Die Steaming satellites aus Salzburg rockten bluesig das erweiterte Festivalgelände. Die Treetop flyers schließen sich dem lässigen Gitarrensound an. Doch emotional und für gewisse OBS-Momente sorgte an diesem Tag leider nur der Opener Evening hymns. Vielleicht spielte auch das Wetter eine Rolle, den am Freitag zog es sich so dicht zu, dass an ein Aufhören des Regens nicht zu denken war. Die Flasche Absinth tat ihr Übriges, so dass ich bei Slim Cessna's Auto Club nur noch körperlich anwesend war. Sowas passiert. Die grüne Wiese war mittlerweile zu einem reinen Acker geworden. Die meisten OBS-Liebhaber suchten die überdachten Plätze, der harte Kern, inklusive Jay Munly und Slim Cessna selber, feierten den SCAC. Was blieb auch anderes übrig. Wer Backstagekarten hatte verzog sich ins Trockene und betete, dass die beiden kommenden Tage für Besucher und Bands glimpflicher ablaufen würden.
Der Samstag begann bereits um neun Uhr früh. Ein Laster Rindenmulch bitte! Die Crew und sogar einige freiwillige Besucher verteilten auf der ehemals zuvor grünen Wiese die zerkleinerte Baumrinde und ermöglichten so zumindest im vorderen Bereich vor der Bühne ein nicht ganz so starkes Schlammcatchengefühl. Was Mick Flannery nicht schaffte und so meinen vorweg genommen Eindruck bestätigte, wiederlegte dann der sympathische und erstklassige Auftritt von Daniel Norgren. Rythmisch, stilvoll und durchdacht. Das Gefühl der Songs, die Energie des Songwriters übertrug sich. Man nickte mit, wippte im Takt und konnte genießen. Danach begannen wohl die kontrastreichsten Punkte im Programm des diesjährigen OBS. The Fabulous Penetrators waren an Verrücktheit in ihrem dargebotenen, fetzigen Bluesrock kaum zu überbieten. Erst recht nicht, so dachte man, als die zarte Caroline Keating im Anschluss auftrat. Entwaffnet wurden die Penetrators dann aber von keiner geringeren Band als Boy Division. Die Hamburger bekamen endlich nach 5 Jahren ihr Versprechen eingelöst, einmal auf der Hauptbühne des Glitterhouse Gartens zu spielen. 11 Songs in 20 Minuten. Fordernd, packend, theatralisch, auf den Punkt. 20 Minuten Punkrock inklusiver einer Runde Schnaps. Was das allabendliche Feiern anging, räumten die Penetrators und Boy Division dann hinten gemeinsam auf. Wer am Ende noch stand war Caroline Keating. Ihr Vorteil: Die smarte Kanadierin verausgabte auf der Bühne nur ihr Herz und bot eine liebliche und goldige Show. Jedoch müssen bei Keatings Klängen positive Wahrnehmungen in Richtung Tori Amos, Fiona Apple oder Amanda Palmer vorhanden sein, um den für mich speziellen Sound ganz aufnehmen zu können. Wer den Samstag jedoch für sich einnahm, waren die Briten Skinny Lister. Vorher, nachher, auf der Bühne, mittendrin. Der knackige Inselfolk ist auch nach dem zehnten John Kanaka nicht klein zukriegen. Geschweige denn die Energie der einzelnen Bandmitglieder. Der Auftritt Skinny Listers gehörte zu den Highlights. Ohne Ausnahme. Wer das Publikum so in den Griff bekommt, zum mitmachen, singen und tanzen animiert, bekommt schlichtweg die volle Punktzahl. Da hatten es We invented Paris im Anschluss schwer. Doch auch der schmucke Indiepop hatte seine Fans. Als Nick Waterhouse die Bühne betrat, sah ich plötzlich nur noch schwarzweiß und befand mich auf einmal in Pleasentville. Zu schön um wahr zu sein, heißt der Untertitel des gleichnamigen Films, jedoch wollte ich schnell wieder ins Hier und Jetzt. Nicht meins. Auch Dry the river erzeugten eher größere Lust sich mit den OBS-Besucher zu befassen, anstatt sich mit der Musik auseinander zu setzen. So endete der Samstag nach einem unglaublich Nachmittag etwas ernüchternd.
Aufatmen. Einatmen. Augen zu und Sonne genießen. Erste Sonnenstrahlen fielen Richtung Garten nieder als am Sonntag der Surprise Act Murder by death auf der Bühne stand. Was für ein Brett am Sonntagmorgen. Der Sonntag bot zudem mit Crocozebrá und Torpus & the Art Directors zwei wundervolle OBS-Momente. Jene Stellen während des Festivals in denen man einfach gepackt wird. Der Sonntag scheint für deutsche Bands besonders gut zu laufen. Ich erinnere mich an die letzten Jahre, in denen die Fog Joggers oder Talking to Turtles ähnliche Momente lieferten. Perfekt. Die Freude beider Bands, das Grinsen in allen Gesichtern, die Unterstützung der Zuschauer, die Sonne - es passte alles. Das countrige Fall in love von Torpus & the Art Directors geht mir bis heute nicht aus dem Kopf. Vielen Dank dafür! Christine Owman, die zwischen den beiden vorher genannten auftrat, betörte durch ihre Extravaganz. Durch singende Sägen, verzerrte E-Gitarren und einem gekonnten Gemisch aus Vintage, Virtuosität und Singer-/Songwriting. Vintage waren sicherlich auch Come, auf ihre Art und Weise. Ein Urgestein. Glitterhouse Records brachte vor 20 Jahren ihr Album Eleven:Eleven als europäischer Sup Pop Vertrieb auf den Markt. Noisiger melancholischer Grungerock a la Sonic Youth. Verzerrtes Gitarrenspiel, ausgedehnte Songs, rotzig und dreckig. Come sind in die Jahre gekommen, ihre Musik klingt zeitloser denn je. Was für ein Gig. Ich fands großartig. Großartig war auch Blaudzun. Das Gefühl dabei, der Ausklang, das Pfeifen bei We both know, das letzte Bier, Elephants, der Schnaps den Veranstalter Rembert Stiewe verteilte, es passte zum Schluss einfach alles. So groß und befremdlich der Niederländer Blaudzun im ersten Moment erscheint, um so überraschender greifen die Songs. Vielleicht zu eingängig für gern verquert denkende, aber nach drei Tagen wollt ich auch gar nicht mehr so viel nachdenken, sondern mich in Banjo, Pauke, Schellenkranz und Akustikgitarre einfach niederlegen.
Danke für die Seifenblasen. Danke für die Musik. Danke für euer Herz.
Weitere Fotos findet ihr auf der Facebook Seite: www.facebook.com/abbreviateddaylight.de - Über ein Liken des Albums oder gar meiner Seite würde ich mich sehr freuen.
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We invented Paris
Mai 15, 2013
City Light Thief - Vacilando
VÖ: 31.05.2013 6/7
Midsummer Records
Die Rheinländer City Light Thief bringen mit Vacilando ihr zweites Album raus. Nachdem im letzten Jahr eine EP dazwischen geschoben wurde, gibt es also jetzt im darauffolgenden Jahr 11 frische Songs. Der In- und Output der Band scheint wahrlich immer weiter aufzublühen. Mittlerweile auf sechs Mann angewachsen klingen die Screamo Rocker fülliger und greifender denn je. Ich kann gar nicht einzelne Songs exakt rausnehmen und bestimmen. Vacilando, ein Wort aus dem Spanischem, welches die Reiselust eines Jemanden beschreibt, der kein richtiges Ziel vor Augen hat, schwimmt auf einer nicht brechen wollenden Welle. Auffallend ist der deutlich stärker in den Vordergrund rückende Chorgesang in Refrains und Bridges. Der Zwischenschuber, der einen die Gänsehaut und das gleichzeitig mitrockende Wohlempfinden liefert. City Light Thief schaffen es gekonnt mit flüssigen Melodien und versteckten Popassoziationen (Orgel/Synthie), das Geschrei ganz sanft einfließen zu lassen. Im Wechsel zirkuliert der Gesang mit harten Gitarrenriffs und schepperndem Bass, über Ausbruch, Chor und ruhigeren Passagen. Gespickt mit Energie und vollkommener Hingabe für die Musik. Obwohl hinter Vacilando kein Konzept steht und die Songs "einfach da" waren, spürt man die Zusammengehörigkeit und die Stärke der 11 Songs, als Clique. Zusammen stehen, zusammen ausbrechen, zusammen fallen lassen. Battue als Opener in Kombination mit dem direkt anschließenden Of Armistice bringt den Altbau zum wackeln. Bei Makel hat das Herz sofort auf Gefällt mir geklickt und Omori ist aufgrund seiner Hymnenhaftigkeit sofort hervorzuheben. Aber das Ganze spricht für sich. Langeweile existiert nicht. Die musikalische Qualität wächst. Und von Durchlauf zu Durchlauf erkennt man mehr und mehr die ganzen Raffinessen. Stellen in den Songs, die einen zum Zurückspulen animieren und sagen: Bitte nochmal! Kopfhörer auf oder ab ins Auto und Aufdrehen! Kaufen!
Jet Flower
Irgendwann im letzten Jahr erblickte The last broadcast bereits das Licht der Welt, zumindest das Video. Das dazugehörige Debütalbum der Dänen Jet Flower kam am 10.Mai auf dem Markt und liegt hoffentlich bald im Briefkasten. The last broadcast besticht durch einen flüssigen Ablauf und eine gekonnte Inszenierung von Folk, Indie und Rock. Voll klingt die Musik. Die Harmonien sind bündig und eingängig. Da ist man doch gespannt was der Rest so kann. Bald mehr.
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