Sonntag, 3. Juni 2012

Fort Atlantic

Für den Sonntagabend.... oops, ist ja erst viertel nach Vier, gibt es den hier. Zum ausklingen, zurücklehnen und nicht aufgeben. Fort Atlantic.

Fort Atlantic - Up from the ground

The Rest - SEESAW

Auteur Recordings
VÖ: 19.Juni 2012

Gut ein Jahr nachdem sämtliche Daten verloren gegangen waren, ist es The Rest doch noch gelungen ihr drittes Werk SEESAW auszukoppeln. Tragischer ging es nicht: Erst erleidet die Band einen Schicksalsschlag und verliert einen guten Freund und danach muss sich die Band auch noch damit abfinden, dass ihr gesamtes gespeichertes Material zum neuen Album durch eine Funktionsstörung der Festplatte verloren gegangen ist. Für eine kleine Band ist es halt nicht unbedingt sofort machbar, nochmal ein Studio zu mieten etc. Dazu dann, die zusätzliche seelische Belastung. Wie durch ein Wunder wurde das Material von einer Firma, die auch Daten von Flugschreibern auswertet, doch noch gerettet, so dass letztendlich nach mehr als einem Jahr SEESAW das Licht der Welt erblicken darf. Gewidmet ihrem Freund und Producer der ersten beiden Alben, Dan Achen.

Nach der Geschichte schon seltsam, dass jetzt hier doch die digitale Promoversion von SEESAW in meinem Player läuft. The Rest versprühen eine immense Leichtigkeit in ihren Songs. Es wankt alles zwischen gekonntem Indiefolkpop mit leichten Elektronikeinflüssen, ein wenig Gitarrenvirtuositäten hier und da, sehr viel Rhythmik und gleichzeitig Eleganz. Ihren Song Always on my mind stellte ich letztens schon vor. Ein Song der nicht so schnell aus dem Ohr geht. Auch Songs wie John Huston, schon länger im Netz zu finden, oder Hey! For horses sind einprägend. Eine Mischung zwischen Port O'Brien und Loney, dear. Laughing yearning könnte ein Surfhit sein, soviel Strand und Sommerabendsonne wie da drin ist. Could be sleeping erinnert mich mit seiner durchdringenden hohen Stimmlage an irgendeine 80er Band. Jimmy Sommerville? Nur ohne Disco. Dafür mit gekonnten Synthies und verträumten Melodien. Tropical Guitars steht bei The Rest auf der Bandcampseite und das, obwohl die Band aus Kanada kommt. Alles schön abwechlungsreich und gut zum durchhören. Mit das Beste, was ich bisher in diesem Jahr gehört habe. Zum Ende hin wird die Platte deutlich entspannter und ruhiger, mit vielen Klassikelementen gespickt. Stets harmoniebedürftig und in den Arm nehmend. Toll. Die Platte gibt es HIER als limitierte Auflage (300 Stk.) im blauen Vinyl zu bestellen. Es dürften aber wahrscheinlich schon alle weg sein. Als Vorabbote nochmal das bezaubernde One-Take-Video zu Always on my mind. Über die Bandcampseite der Band ist SEESAW auch digital zu erwerben.

The Rest - Always on my mind


Samstag, 2. Juni 2012

Orange Blossom Special 16 - << Hömma! >>


Nun ist es schon wieder eine Woche her. Für OBS Besucher kehrt so langsam der Alltag wieder ein. Der typische Blues ist in Kreisen der Glitterhouse Anhänger immer das Schlimmste. Aber er gehört genauso dazu wie die unbändige Vorfreude und das in musikalisch und gesellschaftlicher Hinsicht wundervolle Pfingstwochenende, wenn es in Beverungen wieder heisst: "Willkommen zum besten kleinen Open Air Festival!". Ich wusste, dass es im Vergleich zum letzten Jahr etwas anders sein würde. Das Line-Up bewegte sich für mich konstant auf einem guten Level, während letztes Jahr enorm viele Künstler und Bands herrausstachen. Doch das Vertrauen in die Arbeit von Booking- und Festival-Chef Rembert Stiewe ist groß und ich konnte mir sicher sein, dass auch beim OBS 16 wieder eine Menge dabei ist, was mir mein Herz rauben würde.


Kurz vor Beginn des Festivals ging es jedoch nochmal drunter und drüber. Kurzfristig sagten Amanda Rogers & The Pleasants und Kill it kid ihren Auftritt für den Festivalsamstag ab. Woher und wie Rembert Stiewe kurzfristig die Schweizer Navel herholte, verblüfft mich noch heute. Sie sprangen in den Timeslot von Kill it kid. Und Amanda Rogers stand der Bart in Form von Scott Matthew auch nicht schlecht. Der Gliterhouse Records Artist saß meines Wissens grad in Berlin und sprang spontan und gerne ein und konnte so einen Abstecher zu alten Freunden unternehmen. Matthew stand vor 4 Jahren beim 12. Orange Blossom Special Festival bereits auf der Bühne.


Eröffnet wurde das Festival am Freitag Nachmittag von den Niederländern Alamo race track - einer meiner Wunschbands. Die Holländer kickten mich 2011 als Vorband der fabelhaften Weakerthans. Der Einstieg klappte und der folkige Poprock, der sympathische Akzent im Deutschen sowie die solide Darbietung von Songs wie Apples, Northern territory und dem wippenden Unicorn loves deer stimmten alle Beteiligten äußerst harmonisch in das Wochenende ein. Trotz toller Songs, fehlte mir aber noch die Wucht, das musikalische Durchrütteln, das Ankommen beim Familienfest im Glittergarten. Auch der danach folgende Christian Kjellvander lieferte ein solides Paket ab, erntete wie im übrigen immer vom hoch anerkennenden OBS Publikum tollen Applaus, ließ aber auch noch ein paar Lücken offen. Auf Platte sorgte Kjellvander eher nicht so für meine Begeisterung, während hingegen live seine Songs viel präsenter und interessanter wirkten. Ein guter Auftritt. Mit The moon invaders trat dann meines Wissens nach zum ersten Mal eine Band im Glitterhouse Garten auf, die sich der Kategorie Dance-Hall/Reggae/Ska zuordnen lässt. Bläser, Up-Tempo Rhythmen, und ein nahezu pausenloses Set präsentierten die Belgier. Ja, richtig, Belgier! Musikalisch absolut nicht meine Richtung, aber der Auftritt erfüllte trotzdem das Herz mit Freude. Der Garten tanzte und es wurde sich plötzlich bewegt, als wäre in Beverungen der kleine Bruder des Summer Jam Festivals angekommen. Als Headliner am Freitag traten die zum zweiten Mal beim OBS anwesenden The miserable rich auf. Schon vor zwei Jahren überzeugten die Engländer am Nachmittag mit ihrem folkigen Pop, der Verknüpfung von viel Stimme, Rhythmik und Klassik. Ganz getreu nach ihrem 2011er Album Miss you in the days, verspürten alle Beteiligten, dass hier wirklich was seit einigen Tagen gefehlt hatte. Theater meets Folkpop, den Whiskey nicht vergessend. The miseralbe rich schafften einen absolut wunderbaren Ausklang (Danke für Ringing the changes!) und steckten mich an, mich endlich auch mal zu ihren Clubkonzerten zu bewegen. Nicht nur, weil man später bei einigen Bieren intus gegenseitige Bewunderungen freien Lauf ließ und die Nacht sich noch lange hinzog.




Der Samstag begann etwas verkatert und recht früh. Der Lorenz knallte aus allen Löchern auf mein Zelt und mein gestern in Musik ertränktes Herz, wurde nun zu einem saftigen Steak gegrillt. Raus aus den Federn, die frische Luft an der Weser genießen, Duschen und pünktlich um halb zwölf vor der Bühne stehn. Ein absolutes Phänomen, wie ich finde, dass es die OBS Besucher immer wieder schaffen, in großer Anzahl bei der ersten Band anwesend zu sein und jedem Künstler Respekt und Anerkennung zollen. Ein großes Kompliment an alle Besucher.


Letztes Jahr noch auf der "Alternastage", dieses Jahr auf der Hauptbühne: Bastelkünstler und Entertainer Rocco Recycle, grade zurück von seiner New York City Tour, rüttelte zusätzlich zur prallen Sonne nochmal alle wach und entspannte durch hochfrequentierte Anregung der Lachmuskulatur und einer Rock N' Roll-EinMannBand-Show den Glittergarten. "Spiesel, Spiesel an der Wand, wer ist der Schöne im Glittergarten" stand auf meinem für einen guten Zweck gekauften Jutebeutel. Ich konnte erahnen, was die Künstlerin sich dabei gedacht hatte, doch für mich stand in diesem Moment fest, dass Rocco Recycle der Titel in seinem "Silver Surfer meets Slash" Outfit keiner streitig machen konnte. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Verkauf von selbstgestalteten Jutebeuteln, immer mit einer Anspielung auf das diesjährige Maskottchen (ein Esel) bemalt, die Ersteigerung des OBS Logos in Form einer Holzlampe mit allen Unterschriften der auftretenden Künstler (2.750 €!!!) und zahlreicher anderer Spenden, insgesamt 5.450 € für die Organisation Viva Con Aqua zusammen kamen.



Scott Matthew outete sich nach Rocco Recylce als Amanda Rogers und vertrat diese mit einer speziellen Show. Mit Akustikgitarre und Ukulele bestückt, reihten sich einige Coverversionen aneinander. "From Rihanna to Radiohead". Da wird einem schonmal schaurig, Matthew allerdings verwandelt dieses Gefühl in viele Lacher und Schmunzler. Neben seinem Auftritt, sah man Scott Matthew übrigens immer mal wieder im Publikum. Sichtlich genoss er den Tag in Beverungen, bei strahlendem Sonnenschein und Rotwein. Frisch gesigned von Glitterhouse Records ist die in englisch singende Berlinerin Andrea Schröder, die mit ihrer Band als nächster Act auf der Bühne des OBS 16 stand. Melancholisch verträumt, gefährlich sensibel. Hier hätte selbst die strahlende Sonne für einen kurzen Moment die Augen geschlossen. Gefährlicher Timeslot für den frühen Nachmittag. Das OBS Publikum nahm es jedoch gut auf.


Kontrastreicher geht es wohl kaum: Von der zartbeseiteten Andrea Schröder zu den Garagen Rockern aus New York City, den Fuzztones. Endlich mal wieder Kutten auf der Bühne! Die Fuzztones lebten ihre 30jährige Bandgeschichte auf der Bühne aus. Punklastiger Garage-Sound für alle Silberrücken im Publikum. Dicke Eier Musik wird oft als Floskel dahergesagt. Ein gewisser Anteil im Publikum war sichtlich erfreut, endlich zu rocken. Meine Zeit sollte jedoch erst noch kommen. Bissiger Blues- und Countryrock spielten im Anschluss die aus Missoury kommenden Israel Nash Gripka. In der Akustikversion (bald beim Rockpalast zu sehen) gefielen mir die Amerikaner etwas besser, als dann später auf der Bühne. Ein sich durch das Gelände ziehender schmachtender Rock begleitete mich beim auskundschaften von diversen örtlichen Nahrungsangeboten. Doch dann wieder zurück zur Bühne. Aus der Schweiz angereist kamen Navel frisch von der Bank. Eingesprungen für die Engländer Kill it kid. Ihr damals bei Lousiville Records veröffentlichtes Debüt Frozen souls fand ich gar nicht schlecht, trotzdem verschwanden die Schweizer irgendwie von meinem Radar. Nun war ich gespannt was kommen mag. Peng! Beim ersten Ton zerfetzen die doch glatt meine Ohrläppchen! Endlich, da war der Rock, der mich kickte. Verzerrter alt eingefleischter Gitarrengrungerock. Mit starken Posen, Leidenschaft und einer fetzigen Portion Bühnenpräsenz. Nach Folk, Pop, Singer- Songwriter und Bluesrock, wurde ich endlich über die innerliche Tanzfläche geschubst. Pogen im Kopf, man muss ja auch an das Alter denken. Der Grunge Sound der ersten Songs wurde mit der Zeit des Auftritts immer bluesiger und Navel bewiesen, das frühere unschöne Presseerwähnungen völliger Humbug waren. Ein großer Wurf, und das als Ersatzband, den Stiewe da hinbekommen hat. Hammer! Nach Navel musste ich mich erst mal kurz erholen und verpasste damit den größten Teil von Erland & The Carnival, die im nachhinein gehört für sehr sehr viele Besucher zu den absoluten Highlights zählten. Wie schon am Vortag bei Christian Kjellvander entpuppte sich der Sound der Engländer als durchaus annehmbahrer und wirkungsvoller als auf Platte. Die Schnipsel die ich mitbekommen hatte, das, was ich vom Publikum sah und das, was ich später als Resonanz hörte, ließen mich im Boden versinken. Verpasst, leider. Den Abschluss am Samstag bildeten die Schweden Immanu el. Postrock, der an isländische Töne von Sigur rós oder For a minor reflection denken lässt. Eine gekonnte Mischung. Gepaart mit Bildern einer Seereise (auf Leinwand projeziert), einer dunkle Lightshow (also mit dunklem grün und blau) und bei heftigen Rocksequenzen ein immer wieder einsetzendes Stroboskop, sowie elegische, zur Gänsehaut bringende Soundwände, überzeugten Immanu el ganz tief im Inneren. Es muss durch den ganzen Ort geschallt haben.





Einer durfte natürlich nicht fehlen: Chris Eckman, gefühlt schon immer beim OBS, trat als Surprise Act mit seiner aus Freunden bestehenden Band The Frictions auf und leutete den letzten Tag ein. Ohne auch nur irgendeinen Song zu kennen, gefiel mir sehr was ich sah. Geraderaus, rockig, nicht überzogen. Daumen hoch für diesen Auftritt. Darauffolgend trat Kevin Hamann zusammen mit seinem Kumpel Oliver Stangl auf, besser bekannt als ClickClickDecker. Just in diesem Moment, fährt es mir wieder komplett durch den Körper. Bis hin zu Pipi in den Augen. Für mich der schönste Moment auf dem Orange Blossom Special. ClickClickDecker verstanden es, wahrscheinlich gefördert durch ihre deutschen Texte, dass jedes Herz geöffnet wird, es gelacht wurde und gleichzeitig innerlich geweint und resümiert wurde. Mir wurden Bilder meines ganzen Lebens vor die Augen gehalten. Wahnsinn. Ursympathisch. Beide. Alle. Dazu dieser natürliche und mitfühlende Ausdruck beim Singen und Spielen. ClickClickDecker will ich ab jetzt jedes Jahr mindestens ein mal live sehen! Nive Nielsen & The deer children, vor kurzem mit ihrem Debüt bei Glitterhouse erschienen, hatten zu Beginn etwas Soundprobleme, was der Schönheit der Musik keinen Abbruch getan hat. Das passte wie die Faust aufs Auge an einem Sonntagnachmittag in den Glittergarten. So wie ich es mir erhoffte. Dazu das nicht wegzubekommende Lächeln der wohl ersten Inuit auf der Wiese hinter dem Glitterhaus. Sehr schön, also beides.  





The Travelling Band und The Flying Eyes verpasste ich. Dagegen knüpften die Fog Joggers an ihren tollen Auftritt von vor zwei Jahren an. Diesmal mit Album im Gepäck präsentierten sich die Krefelder gereifter und größer als damals, jedoch genauso sympathisch. Die Lobeshymnen von Sänger Jan Büttner auf das OBS nahmen kein Ende. Eine Herzensangelegeheit für die noch junge Band auf dem Festival zu spielen. Ebenfalls eine Herzensangelegenheit war der Auftritt der Band Orph. Die aus Weimar kommenden Band, bei der hauseigenen Booking Agentur Glittertainment engagiert, brachte schon wieder einen kleinen Stilbruch in den Garten und öffnete eine weitere Schublade der gespielten Genres im Garten. Die theatralischen Songs, die Zeitreise, die Orph ausleben, machte sich nicht nur in der Musik bemerkbar, sondern auch in der Kostümierung der Band. Ein Hingucker und einprägend zugleich. Und das OBS wäre nicht das OBS, wenn nicht auch diese ungewohnten Klänge herzlichst aufgenommen worden sind. Ihr wohl greifendster Track Lovesong for Kui packte dann auch das Publikum. Die Nervösität legte sich ("Wir haben noch nie vor so vielen Menschen gespielt. Wahnsinn!") von Lied zu Lied und das übers Gesicht hinausgehende Lächeln von Sänger und Gitarrist Marco De Haunt nach dem Auftritt zeigte, dass die Band überglücklich war. Sicherlich für einige eine Neuentdeckung und ein interessanter musikalischer Anstupser.




Einen Anstupser brauchte Glitterhouse Liebling Josh Haden eigentlich auch. Zum Glück gab er sich den von Song zu Song selber. Spain standen als Festivalabschlussband auf der Bühne. Ein Traum für die Glitterhouse Chefs, waren Spain doch jene Lieblinge aus den Neunzigern und haben zudem ihr Comeback Album The soul of Spain bei Glitterhouse Records veröffentlicht. Slowcore, so beschreiben sich Spain selber. Langsam war es, aber zum Glück von Song zu Song energiegeladener. Ganz anders noch, als bei ihrem Auftritt im Berliner Lido, der mir etwas zu dröge erschien. Auch wenn ich mich die erste halbe Stunde eher quälte (sorry Glitterhouse ;)), brachte mich die nächste Zeit dazu, die Band doch noch nicht abzuschreiben. Was hat denn Spain an sich, dass sie auf der einen Seite belanglos klingen und dann urplötzlich wieder packen? Ich weiß es nicht. Frontmann Josh Haden, ein eher schüchterner Zeitgenosse, zurückhaltend und nahezu emotionslos, fühlte sich für diesen Auftritt wohl mehr als nur frei und öffnete sich auf einmal mehr als unbekümmert. Because you love, gewidmet dem Glitterhouse Team - das fetzte dann doch. Der Abend war vorbei. Das Festival zu Ende. Die Nacht war noch lang. Der Blues setze ein.



Abermals hat das Team vom Orange Blossom Special mehr als nur gute Arbeit geleistet. An jeder Ecke steht förmlich das Wort Herzensangelegenheit. Ob Besucher, Band oder Crew. Veflixt, irgendein Liebestrank schütten die doch da in die Bier- und Wasserbecher, oder? Gebt es zu, ihr Hallodris! Ich finde langsam keine Worte mehr, für dieses musikalische und gesellschaftliche Highlight. Danke.

www.orangeblossomspecial.de
label.glitterhouse.com
glittertainment.blogspot.de
www.stag-o-lee.com 


Das OBS Team (ein Teil):

frauke, kai, joeline, steven, julia, svenja, nisa, barbara, nicole, lena, uli, fritzi, sven, dörthe, philip, lennart, steffi, nina, stephan, manuel, alex, björn, jutta, christopher, nicolas, steffi, wiebke, martin, matthias, sarina, florian, archie, yannick, simon
es fehlen: rembert, martin, carsten, melli, steffi, christoph, sarah, rebecca, katharina, martin, anja, frank, wulf, jonas, sebastian, astrid, jens, felix, kevin, jan, max, philipp, anna, tacki, artjom, nora, gerrit, vanessa, marc, lukas, basti, alex, niklas, heike, annika, tizian